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Veranstaltung des Tages

15.05.2012



Kai Degenhardt
Politische Lieder, Montagetechnik und „eigener Sound“
www.kai-degenhardt.de


Ich zähle meine Musik zu dem Genre, das die Anglo-Amerikaner „Singer-Songwriter“ nennen und das bei uns unter „Liedermacherei“ läuft. Natürlich mache ich politische Lieder - was auch sonst. Ich schreibe und singe ja von mir und Gott und der Welt und wie das alles zusammenhängt. Im landläufigen TV-Talk-Sinne aber ist meine Musik absolut unpolitisch: Weder die Bundespräsidenten-Affäre noch der Fiskalpakt werden von mir auch nur im Ansatz textlich oder musikalisch behandelt. Ich bediene mich aus dem musikalischen Material der zeitgenössischen U-Musik; von Folk bis „Beats & Clongs “. Die verschiedenen Stilrichtungen benutze ich dabei für meine Zwecke. Das verdeutliche ich, indem ich ihnen ihre musikalischen Sättigungsbeilagen entziehe. Der dabei mitunter entstehende musikalische Verfremdungseffekt gefällt mir. Ich spiele außerdem gut Gitarre und – nicht so gut, aber effektiv – Melodica. Auf der Bühne benutze ich außerdem hier und da einen „Loop-Recorder“, mit dem ich kleinere musikalische Phrasen sample, übereinander schichte und als Live-Playback benutze. Zusammen nenne ich das mal: meinen Sound. Geboren 1964, wurde ich in den Siebzigern und frühen Achtzigern entscheidend musikalisch sozialisiert, bin also mit Folk, Rock, Punk, Wave, Reggae usw. groß geworden, aber auch mit den Liedern meines Vaters Franz Josef Degenhardt sowie dem kulturellen Umfeld der linken und linksradikalen Szenen dieser Jahre. Dass ich mich stark beeinflusst sehe von Musikern wie Dylan und Zappa, Reiser und Strummer, Eisler oder Billy Bragg, ist wohl kein Zufall. Mit meinem Vater arbeitete ich viele Jahre als Arrangeur und Gitarrist zusammen und habe von 1987 an auf sämtlichen seiner Alben und diversen Tourneen mitgewirkt. Seit 1997 habe ich vier eigene Alben veröffentlicht. Das letzte, „Weiter draußen“, erschien im Herbst 2008. Die Jury der Liederbestenliste wählte es zur CD des Monats November 2008, die der Vereinigung "Preis der deutschen Schallplattenkritik" wertete es als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffent- lichungen des Tonträgermarktes und zeichnete es durch Aufnahme in die Bestenliste 4/2008 aus. Die neue CD erschien Mitte März 2012 unter dem Titel „Näher als sie scheinen“. Neben der Musik habe ich eine Zeit lang regelmäßig Artikel für die kommunistische Wochenzeitung UZ und andere linke Publikationen geschrieben. Eine Auswahl dieser Aufsätze ist unter dem Titel " Roll over Song & Dance" im Frühjahr 2008 beim Neue Impulse Verlag erschienen. Interview im Februar 2011 mit "Schattenblick"


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Mai 2012




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